Wettbewerbe

Jugend trainiert für Olympia – Handball


Die Mädchen der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 95-97) unterliegen nur knapp beim Landesentscheid.


Nachdem die ersten beiden Runden im November und Februar mehr als souverän gewonnen werden konnten, fuhr die bunt zusammengewürfelte Mannschaft  (9 Spielerinnen aus 5 Vereinsmannschaften) nach Barsinghausen zum Landesentscheid.


Dort erwarteten die Mädels starke Gegner, die ebenfalls teilweise mit Auswahlspielerinnen bestückt waren und anfangs waren die Erwartungen, den Landestitel zu erringen, nicht sehr hoch.


Als man aber im ersten Spiel die favorisierte Mannschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums Göttingen deutlich mit 16:12 bezwang und auch gegen die körperlich überlegen scheinenden Spielerinnen aus Neu-Wulmstorf einen klaren Sieg (18:5) herausspielen konnte, witterten die Mädchen Morgenluft und wähnten sich schon fast beim Bundesentscheid in Berlin.


Davor stand aber noch das entscheidende Spiel gegen das Max-Planck-Gymnasium aus Delmenhorst. Hier hätte ein Unentschieden gereicht, um sich für Berlin zu qualifizieren, weil das Torverhältnis unserer Mädchen wesentlich besser war. Leider gab es in diesem Spiel einige unglückliche – um nicht zu sagen falsche – Schiedsrichterentscheidungen (das räumten selbst die Gegner ein) und es wurden die 7m-Strafwürfe nicht verwandelt, so dass das Spiel mit 4:5 verloren wurde.


Nach dieser Niederlage war die Enttäuschung groß; Berlin und damit 4 Tage schulfrei ;-) , wären möglich gewesen.


Fazit: Die Mädels, betreut von Jenny und Lina aus der Oberstufe, haben ein tolles Turnier gespielt und wussten insbesondere durch ihren Kampfgeist zu überzeugen und wurden so 2. Sieger beim Landesentscheid und im nächsten Jahr in der WK II könnt ihr wieder angreifen!

 

Handball_2-2010


Es spielten: Celina, Lena R., Leonie, Tabea (alle Klasse 8c), Joanna, Lena K., Sonja, Jacqueline (alle Klasse 9a) und Sophie (Kl.7)

 

Judith Freund

Judith Freund, Schülerin des 13. Jahrgangs der Humboldtschule, hat im
diesjährigen HAZ-Schreibwettbewerb Platz 2 bis Klasse 13 belegt.

Judith hat eine Wettbewerbsarbeit zum Thema „An den Rand gedrängt“ eingereicht.

Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu diesem Erfolg.


Hier nun Judiths Erfahrungsbericht über den Wettbewerb.

 

Lob ist des Künstlers Brot

Es handelte sich bei diesem Schreibwettbewerb um einen reinen Schülerwettbewerb für Schüler der 3. bis 13. Klasse, unterteilt in vier Kategorien.. Die Redaktion hatte drei Themenvorschläge vorgegeben, die man inhaltlich aber frei gestalten durfte. Diese waren „Abenteuer Nacht“, „Welch ein Glück“ und „An den Rand gedrängt“, welches das Thema ist, das ich mir ausgesucht habe.

Der Einsendeschluss war für den 31. Januar 2010 angesetzt, der Wettbewerb schon Monate vorher immer wieder in der HAZ angekündigt worden. Schon 2009 hatte ich teilnehmen wollen, war dann aber zu beschäftigt, nicht motiviert und nicht überzeugt genug, um meinen geschriebenen Text abzuschicken.
Dieses Jahr war das anders: Als Abiturientin wusste ich, dass ich an diesem Schülerschreibwettbewerb nach dem Abitur nicht mehr teilnehmen können und ein Verschieben auf das nächste Jahr damit nicht mehr möglich sein würde. Es war wahrscheinlich dieser Umstand, der mich letztlich zur Teilnahme bewegt hat.
Ich hatte jedoch eigentlich vor, einen ganz anderen Text einzusenden als den, mit dem ich gewonnen habe. Inhaltlich ging es um eine Amokläuferin.
Nun musste ich von Mitte Januar bis Ende Januar aber einige Tage im Krankenhaus verbringen und fand auch vorher wegen meiner Erkrankung wenig Zeit zum Schreiben.
Am 29. Januar wurde ich voübergehend aus dem Krankenhaus entlassen. Meine Kurzgeschichte war zu drei Vierteln fertig geschrieben, aber mir kam das Thema plötzlich irgendwie zu „gebraucht“ und „abgenutzt“ vor. Ich wollte etwas schreiben, mit dem ich mich selbst identifizieren konnte und das vielleicht Aufmerksamkeit durch sein etwas ungewöhnliches Thema erreichen würde. Denn auch wenn man nicht daran glaubt zu gewinnen, macht man sich natürlich trotzdem darüber Gedanken, wie man seine Chancen steigern könnte. Meine Neurodermitis-Erkrankung war da ein geeignetes Thema. Ich habe den Text für den Wettbewerb an einem Nachmittag runtergeschrieben und eigentlich nicht mehr großartig editiert. Einen Tag vor Einsendeschluss habe ich ihn dann eingeschickt.

In den Osterferien bekam ich schließlich einen Anruf von der HAZ. Man sagte mir, dass mein Text der Jury sehr gefallen habe und lud mich zur Preisverleihung ein. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich allerdings nicht, dass wirklich nur die Preisträger zur Preisverleihung eingeladen worden waren. Umso größer war dann die Überraschung auf der Verleihung selbst, als ich dann wusste, dass ich mindestens Dritte geworden sein musste. Von da an war es mir eigentlich egal, welchen Platz genau ich belegen würde. Viel wichtiger für mich war die Anerkennung seitens einer fachkundigen Jury – denn man sagt ja so schön: „Lob ist des Künstlers Brot.“ Und das ist es auch, was ich hauptsächlich aus diesem Wettbewerb für mich persönlich mitnehmen konnte: Bestätigung für die Qualität meines Schreibens, welche ein unglaublich gutes Gefühl ist und mich dazu motiviert, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Judith Freund
 

 

Landeswettbewerb ‚Jugend gestaltet’

Thekla Noschka, 10c, stellt im Kunstmuseum Celle aus


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Das Kunstmuseum Celle eröffnete am 17. April eine Ausstellung ganz besonderer Art:

Es präsentiert Nachwuchskünstler des 15. Landeswettbewerbs ‚Jugend gestaltet’ – und Thekla Noschka, 10c, ist mit drei Arbeiten dabei.

Aus über 2000 Einsendungen wählte eine Jury etwa 300 Arbeiten aus, die vom 17.April – 30.Mai 2010 gezeigt werden.


Stolz auf ihre guten Leistungen gingen die jungen Künstlerinnen und Künstler im Alter von 10 – 20 Jahren mit einer Schar von Besuchern durch die Räumlichkeiten des Museums, nachdem die Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann die Ausstellung um 13 Uhr mit einer Ansprache  eröffnet hatte.

Die professionelle Ausstellungsplattform ist eine Reise nach Celle wert.

Weitere Informationen auch zum Rahmenprogramm sind unter www.kunst.celle.de

zu erhalten.

Der Katalog zur Ausstellung, in dem auch ein Kunstwerk von Thekla Noschka abgebildet ist, kann für 6,- € im Kunstmuseum Celle, Schlossplatz 7, 29221 Celle erworben werden.
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Riemann