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sprechblaseUnsere Schüler*innen haben uns geschrieben, welche Meinung sie zu dem haben, was mit ihnen und mit unserer Gesellschaft in Covid-19-Zeiten geschehen ist. Die Klasse 10F hat die Veröffentlichung von Passagen aus ihren Reflexionen freigegeben.

„Als der totale Lockdown in Kraft trat, begann mein Leben bergab zu verlaufen. Ich hatte keine Pläne und Ziele mehr, die ich in kurzer Zeit erreichen wollte, und es gab keine Struktur mehr in meinem Alltag. (…) Freude und Genuss gab es nur noch selten in meinem Leben.“
 
„90% meiner Zeit verbrachte ich auf dem Bett oder auf dem Stuhl. Ich hoffe, dass Lehrer in der Zukunft viel Rücksicht auf persönliche Probleme nehmen und den Aufgabenumfang verringern.“
 
„Das war eine komplett neue Situation. (…) Ich war immer eher der Mensch, der Anrufe mied und lieber Nachrichten schickte, und konnte mich deswegen nur schwer daran gewöhnen, an Videokonferenzen teilzunehmen. Ich war davor immer sehr nervös und gestresst.“
 
„Menschen brauchen menschliche Nähe, aber Corona hat uns das weggenommen.“
 
„Ich wünsche mir einen gut strukturierten, interessanten Unterricht, Verständnis und Unterstützung von den Lehrern.“
 
„Ich hatte eine lange Zeit das Gefühl, jeder würde mit den Aufgaben im Distanzlernen klarkommen und nur ich hätte ein Problem. Aber das stimmt nicht.“
 
„Lernen zu Hause war schwer. Ich habe zwar alles verstanden, aber die Motivation blieb gering.“
 
„Corona hat die Gesellschaft gespalten.“
 
„Man sollte seine Leistungen nur verbessern können – in solchen Zeiten.“
 
„Auch wenn ich finde, dass Homeschooling sehr stressig ist (…), konnte ich mich trotzdem weiterbilden und im Sport trotz eingeschränkten Trainings besser werden. Das einzig sehr Bedrückende war die Ziet, in der man Freunde, Großeltern bzw. Verwandte gar nicht treffen konnte.“
 
„Es ist schwer für mich, mich politisch zu äußern. (…) Ich weiß, dass die Situation für alle sehr neu ist. Ich hoffe, einfach, dass alle nur das Beste für die Gesellschaft tun. (…) Mir fehlt die Normalität. (…) Ich weiß nicht, was ich über die Situation denken soll. Ich versuche nur, mich in dem Ganzen wiederzufinden.“
 
„In Zeiten von Corona ist vieles verloren gegangen. Menschen haben ihre Arbeitsplätze, Gesundheit, Familie, Motivation oder sogar das Leben verloren. Ich habe mich selbst verloren.“
 
„Ich habe für mich wichtige Menschen verloren, mich von anderen bewusst getrennt. (…) Am Anfang wollte ich alle um mich herum beglücken und die Erwartungen erfüllen, aber Corona machte mir klar, dass es das wichtigste ist, unabhängig von allen anderen glücklich zu sein.“
 
„Jetzt, wo wir wieder in der Schule sind, wird es für mich einfacher, da es persönlicher geworden ist. Man kann mit der Lehrkraft wirklich reden. (…) Ich hoffe nur auf ein wenig Verständnis und Geduld.“
 
„Ich bin sehr froh, dass in meinem näheren Umfeld die Leute gesund geblieben sind und auch meine Freunde, die Corona hatten, nicht zu schwer erkrankt sind. Ich bin auch froh, dass meine Großeltern nun geimpft sind und somit etwas sicherer sind.“
 
„Ich persönlich finde die Pandemie gar nicht so schlimm. Natürlich weiß ich, dass so viele Menschen daran sterben und sehr leiden. Das meine ich damit nicht. (…) Ich konnte meine Aufgaben machen, wann ich wollte, und musste nicht sechs Stunden hintereinander in der Schule sitzen. (…) Meine Noten haben sich verbessert. (…) Außerdem koche und backe ich gerne und hatte viel Zeit, neue Rezepte auszuprobieren.“
 
„Ich persönlich möchte nicht so gerne geimpft werden.“
 
„Hätte uns vor zwei Jahren jemand erzählt, dass wir bald alle mit Maske, Abstand und höchster Vorsicht herumlaufen würden, hätten wir die Person vermutlich ausgelacht.“
 
„Deutschland ist medizinisch fortschrittliches Land. Oft denke ich mir, dass wir uns gar nicht wirklich das Recht dazu nehmen dürfen, uns zu beschweren. Man muss sich zwar durchaus bewusst machen, dass Covid-19 auch uns betrifft, aber unsere Lage ist bei Weitem nicht mit der von beispielsweise Indien zu vergleichen. Wenn ich daran danke, dass in Ländern wie Indien massenhaft Menschen sterben, Krankenhäuser überfüllt sind und Corona-Tote in Massengräben begraben werden, will ich mich nicht beschweren, nur weil ich meine Freunde nicht sehen kann.“
 
„Wir leben aktuell in einer Phase, in der viele Menschen sich über vieles Gedanken machen, einfach, weil wie die dafür benötigte Zeit jetzt haben. Man könnte diese Zeit dafür nutzen, um sich über wichtige Dinge im Leben Gedanken zu machen. Viele nutzen aber ihre Zeit leider dafür, die Regierung für alles verantwortlich zu machen.“
 
„Besonders freue ich mich auf die Zeit, in der wir keine Masken mehr tragen müssen, ohne Probleme wegfliegen und das Leben einfach genießen können, man sich in größeren Gruppen treffen kann und die ganze Familie beieinander sein darf.“
 

Termine

20 Sep
Juniorwahlen Jg. 8 bis 13
20.09.2021 - 22.09.2021
4 Okt
Betriebspraktikum Einführungsphase
04.10.2021 - 15.10.2021
5 Okt
SER-Sitzung
05.10.2021 19:00

Schulelternratssitzung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

füe den 5. Oktober 2021 ist eine Schulelternratssitzung geplant.

Wenn Sie sich für die Tagesordnung interessieren, oder Themenvorschläge haben, schreiben Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Popp – Petra Schiefer – Dr. Rabea Jouran – Katja meier-Wiedenbach – Kerstin Sähhof
Vorstand des Schulelternrates

18 Okt
Herbstferien 2021
18.10.2021 - 29.10.2021
23 Dez

Wir wünschen fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

27 Jan
Projekttag
27.01.2022
31 Jan
Halbjahresferien 2022
31.01.2022 - 01.02.2022
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