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2017 von Alten Stiftung EcuadorAn unserer Schule wird seit mehreren Jahren das Stipendium der Kurt-Alten-Stiftung angeboten, welches einen zweimonatigen Aufenthalt für bis zu zwei leistungsstarke Schülerinnen oder Schüler des neunten Jahrgangs ermöglicht.

Ich startete am 23. April nach Quito, der Hauptstadt von Ecuador.

Dort empfing mich meine sehr nette Gastfamilie mit offenen Armen. In den zwei Monaten besuchte ich die  Deutsche Schule Quito, die man mit ihrem Schwimmbad, ihrer Bibliothek, ihrer Cafeteria, wo es eine große Auswahl an Essen gab, mit unserer Schule gar nicht vergleichen kann. Die Schüler kommen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Schule, sondern mit extra Schulbussen oder so wie meine Familie mit dem Taxi. 

Der Unterricht war, bis auf ein paar Fächer, größtenteils auf Deutsch, weswegen ich alles sehr gut verstehen konnte. Trotzdem habe ich dort jeden Tag Spanisch gesprochen, so habe ich große Fortschritte machen können. Während des Unterrichts habe ich durch die lockere Stimmung viel gelernt. Die Klassengemeinschaft und das Schüler-Lehrer-Verhältnis ist dort sehr gut. 

In den letzten Wochen musste ich mich allerdings von einigen meiner Klassenkameraden und Freunden nach und nach verabschieden, da viele in Verbindung eines Schüleraustausches nach Deutschland gingen.  

Die Menschen in Ecuador sind sehr offen und liebevoll. Dort ist es egal, woher man kommt, wie man aussieht oder wie viel Geld man besitzt. Die Art, wie die Menschen miteinander umgehen, ist wirklich einzigartig und ich habe sehr schnell viele Freunde gefunden, die ich, genauso wie meine wunderbare Gastfamilie, nicht so schnell vergessen werde. Mit ihnen war ich zum Beispiel im Zentrum von Quito oder auch auf mehr als 4200m Höhe auf dem Vulkan Pichincha. Von dort aus hatte man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Quito und Cumbayá, ein Vorort von Quito, wo auch die „Deutsche Schule Quito“ liegt. Außerdem waren wir in Quilotoa, einer Lagune in der Nähe des höchsten aktiven Vulkans Ecuadors, dem „Cotopaxi“. An einem anderen Tag besuchten meine Familie und ich einen traditionellen Markt, wo es viele handgemachte Andenken gab. Natürlich hatte ich auch die Möglichkeit das berühmte „Mitad del Mundo“ zu sehen. Dies ist ein Äquatormonument, wo man am Breitengrad 00° 00' 00 stehen kann. Dadurch, dass ich bei einer Gastfamilie wohnte, konnte ich die Kultur und die Menschen sehr gut kennenlernen. Mit meiner Gastschwester war ich sogar auf einer „Quinceañera“. So nennt man den 15. Geburtstag eines jungen Mädchens, der in einigen Gebieten Lateinamerikas sehr groß gefeiert wird, da man ab dem 16. Lebensjahr von der Gesellschaft als „richtige Frau“ akzeptiert wird.  

Insgesamt war das ein wirklich toller Aufenthalt, bei dem ich sehr viel lernen und neu entdecken konnte. Ich hoffe, ich bekomme die Möglichkeit, noch einmal zurückzukehren. 

Somit bedanke ich mich ganz herzlich bei der Kurt-Alten-Stiftung, die mir den Aufenthalt und die Erfahrungen ermöglicht haben. Ich empfehle jedem, der die Kriterien erfüllt und das Angebot für das Stipendium bekommt, dieses anzunehmen, denn die Zeit ist unbezahlbar!

Livia Nguyen

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