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Die besten Wochen meines Lebens

Es ist fast unmöglich, zwei Wochen voller Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen in einen so kurzen Text zu packen, am besten gelingt es einem jedoch mit dem Satz: „Das waren zwei der besten Wochen meines Lebens“. 

berlin18Die Tage vom 07. bis 21. April waren bis auf die Wochenenden fast ausnahmslos vollgepackt mit Programm. So fuhren wir nach Wolfsburg in die Autostadt, ins Theater, in den Zoo, machten Stadtrundgänge, besichtigten das Rathaus, trafen uns regelmäßig mit Freunden und anderen Amerikanern und nebenbei saßen wir an den Vormittagen in der Schule fest. Nie wurde es einem jedoch zu viel und auch die Amerikaner sogen alles in diesem fremden Land nur so auf, wollten zum Schluss gar nicht mehr weg. Sie wunderten sich über unsere vielen verschiedenen Brotsorten und über die Lockerheit, mit der bei uns sowohl die Lehrer als auch die Eltern mit allem meist umgehen. Auch wenn sie nach zwei Wochen immer noch keinen einseitigen, fehlerfreien, deutschen Aufsatz schreiben konnten, haben sie viel von uns und unserem Land, wir aber auch von ihnen gelernt. Gerade auf unserer dreitägigen Exkursion nach Berlin schweißten sowohl die Amerikaner und die Deutschen, als auch die Deutschen untereinander stark zusammen, was nicht zuletzt auch an den tollen Lehrerinnen lag, die den gesamten Austausch organisieren. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an Frau Meyerhof und Frau Abé für die vielen tollen Tage und Stunden, die wir mit Ihnen verbringen konnten. Wobei sie wahrscheinlich gerade an den freien Wochenenden doch endlich mal Ruhe von uns brauchten, die wir doch manchmal schon recht nervig wurden. Besonders begeistert war mein Amerikaner vom 96-Spiel gegen Mainz, welches 96 übrigens 2:0 gewann, und wollte am folgenden Wochenende unbedingt das nächste Spiel sehen, diesmal jedoch „nur“ im Fernsehen. Sowieso mochten die Amerikaner Fußball sehr gerne, gibt es diesen Sport in den USA doch kaum, und so trafen wir uns auch nachmittags mehrere Male dafür und haben tatsächlich, ich muss es zugeben, gegen die fußballbegeisterten Amerikaner verloren…

Wir haben viel gelacht in diesen zwei Wochen und gerade die Abende, an denen sich alle Deutschen und Amerikaner gemeinsam getroffen haben, machten immer unglaublich viel Spaß. Im Oktober fliegen wir nun in die USA und freuen uns allein schon riesig darauf, weil wir dort viele Amis wiedersehen werden. Von dem fantastischen Land mal abgesehen. Ich kann diesen Austausch nur jedem jüngeren Schüler empfehlen, ich werde ihn nie vergessen.

Jasper Mevert, 10d

 

 

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